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BAPPU-Vocoo-sx

BAPPU-Vocoo-sx

BAPPU-Vocoo-sx ist ein ergänzender IAQ-Sensor (Indoor Air Quality) zur Beurteilung der Innenraumluft. Vocoo-sx misst die Feinstaub Konzentrationen von unterschiedlichen Partikel-Fraktionen (PM) und Kohlenstoffdioxid (CO2) in der Raumluft. Mittels Messung der flüchtigen organischen Verbindungen (VOC) steht ein zusätzlicher Indikator zur Beurteilung der Raumluft zur Verfügung. Optional ist die Kohlenstoffmonoxidmessung (CO) verfügbar und ergänzt den IAQ-Sensor."

Das NDIR-Messverfahren (Nicht Dispersive Infrarot Spektrometrie) gewährleistet präzise Ergebnisse der CO2 Messung. Der zusätzliche VOC-Sensor ermittelt als Summenwert (Isobutylenäquivalent) den Gehalt von möglichen VOC in der Raumluft.

Im Gegensatz zu einigen Geräten, die mittels VOC-Messung nur ein CO2-Äquivalent anzeigen, setzt BAPPU-Vocco-sx auf einzelne autonom arbeitende Sensoren. In einigen Fällen besteht zwar eine Korrelation zwischen CO2 und VOC und auch kann die Stoffbelastung in beiden Fällen durch identische Maßnahmen, wie beispielsweise Frischluftzufuhr, gesenkt werden, jedoch lassen sich unterschiedliche Ursachen der Belastung nur durch separate Erfassung ermitteln.

  pdf Informationsbroschüre BAPPU-Vocoo-sx (869 KB)

Messbereiche

  • Feinstaub PM1, PM2,5, PM10
  • VOC – Flüchtige organische Verbindungen (100 – 2000 ppb)
  • CO2 – Kohlenstoffdioxid (0 – 10000 ppm)
  • Optional CO – Kohlenstoffmonoxid (0 – 500 ppm)
BAPPU-Vocoo Messbereich
BAPPU-Vocoo Features

Features

  • Kompatibel zu BAPPU-evo
  • Umfassende Beurteilung der Raumluftqualität
  • Mengenverteilung der Partikel in sechs Fraktionen
  • Visualisierte Mengenverteilung der Partikelkonzentration
  • Messbereiche: Feinstaub PM1, PM2,5, PM10, zusätzlich VOC, CO2 und CO verfügbar

Was ist Feinstaub?

Staub ist immer da – aber nur einen Teil davon können wir sehen, der Rest ist Feinstaub, der nahezu unsichtbar ist. Feinstaub besteht aus einem komplexen Gemisch fester und flüssiger Partikel und wird abhängig von deren Größe in unterschiedlich zu bewertende Fraktionen eingeteilt.

Besonders die sehr feinen Partikel geraten zunehmend ins Blickfeld: Kleine Partikel dringen tiefer in die Atemwege ein als größere und gelangen dadurch in Bereiche, von wo sie beim Ausatmen nicht wieder ausgeschieden werden können.

Etwa 20.000 Mal am Tag atmen wir ein – dabei inhalieren wir nicht nur den lebensnotwendigen Sauerstoff, sondern eben auch Feinstaub. Es gibt immer mehr Hinweise, dass von einer übermäßigen Belastung durch Feinstaub erhebliche Gesundheitsgefahren ausgehen.

Wo tritt Feinstaub auf?

Feinstaub tritt nicht nur bei industriellen Produktionen oder im Straßenverkehr auf – durch offene und undichte Fenster gelangt die belastete Außenluft auch in Innenräume. Dort gibt es weitere potenzielle Emissionsquellen: Bürogeräte, wie z.B. Aktenvernichter, Drucker, Staubsauger oder offene Kamine – sie alle können die Staubkonzentration in Büro- und Wohnräumen erheblich erhöhen.

Wie ist der Feinstaub für den Arbeitsschutz zu bewerten?

Für Arbeitsplätze gelten in Deutschland allgemein zunächst die Arbeitsstättenverordnungen (ArbStättV) bzw. die Arbeitsstättenregeln (ASR), die die praktische Umsetzung der gestellten Anforderungen beschreiben. In Sachen Luftqualität besagt die ASR 3.6 Folgendes:

„In umschlossenen Arbeitsräumen muss gesundheitlich zuträgliche Atemluft in ausreichender Menge vorhanden sein. In der Regel entspricht dies der Außenluftqualität.“

Es sind daher die Richtlinien für die Außenluft anzuwenden, die im Wesentlichen auf der EU-Richtlinie 2008/50/EG basieren. In ihr sind die Grenzwerte für die unterschiedlichen Partikelfraktionen festgelegt.

Fazit

Egal wie die Diskussion zu Feinstaubgrenzen zu bewerten ist – weniger ist besser, insbesondere dadurch begründet, dass ohne aufwendige Verfahren die Menge und Größe der Partikel nichts über deren Toxizität aussagt.

BAPPU-evo ist mit dem neuen Feinstaubsensor im Rahmen der orientierenden Messung – vor allem in Verbindung mit den weiteren, mit BAPPU zu erhebenden Klimadaten – bestens geeignet, die Raumluftqualität zu beurteilen und auf eine Verbes-serung hinzuwirken.

Was zeichnet eine optimale Raumluft aus?

In unserer zivilisierten Welt ist es normal, dass sich Menschen den größten Teil des Tages in geschlossenen Räumen aufhalten. Umso mehr Bedeutung bekommen Raumluftbedingungen, die das Wohlbefinden und die Leistungsfähigkeit beeinflussen. Doch wann ist die Raumluft optimal? Hier spielen neben CO2 auch andere Kriterien, beispielsweise unangenehme Gerüche oder gesundheitsgefährdende Stoffe, eine Rolle.

Kohlenstoffdioxid (CO2)
CO2 wird als wesentlicher Indikator für die Belüftungssituation in Innenräumen aufgefasst. Doch unangenehm für den Menschen wird CO2 erst in Konzentrationen, die deutlich über denen in der Außenluft liegen. Dies kann laut der Technischen Regeln für Arbeitsstätten (ASR 3.6) die Aufmerksamkeit beeinträchtigen und zu Ermüdungserscheinungen führen, was wiederum Hinweise auf eine unzureichende Belüftung sind. Mit der CO2 Konzentration nehmen außerdem organische Emissionen und Geruchsstoffe zu, die jeder Mensch abgibt.

Die Messung von CO2 ist also nach wie vor ein wichtiger Aspekt für eine objektive Bestimmung der Raumluftqualität. Um aber eine umfassendere Aussage, auch im Hinblick auf die nicht vom Menschen verursachten Einflüsse auf die Raumluft zu erhalten, wurde der bestehende BAPPU- CO2 Sensor erweitert.

Volatile Organic Compounds (VOC)
Eine besondere Rolle spielen gasförmige Stoffe organischen Ursprungs, die „Volatile Organic Compounds“ (VOC). Viele Lösungsmittel, Flüssigbrennstoffe und synthetisch hergestellte Stoffe können als VOC auftreten, aber auch organische  Verbindungen, die sich in biologischen  Prozessen  bilden. Oft  werden VOC im Anschluss an Bau- und Sanierungsmaßnahmen in der Raumluft nachgewiesen. Sie müssen keine direkte Gesundheitsgefährdung darstellen, können aber dennoch zu Geruchsbelästigungen, Reizungen und anderen Symptomen führen. Anders gesagt: Die VOC können maßgeblich zu einem unbehaglichen Raumklima beitragen und sind nach ASR 3.6 ebenfalls als Stofflasten zu vermeiden.

Kohlenstoffmonoxid (CO)
CO tritt überall dort auf, wo kohlenstoffhaltige Materialien (unvollständig) verbrennen oder andere chemische Prozesse in Gang gesetzt werden. In Innenräumen sorgt häufig die Außenluft, z. B. an verkehrsreichen Straßen, für eine erhöhte CO-Konzentration. Doch auch Quellen im Innenraum selbst können dafür sorgen, dass die CO-Konzentration dort um ein Mehrfaches über der Außenluftkonzentration liegt. Schlecht ziehende Öfen oder Kamine, ein undichter Schornstein, Gasherde, Zigarettenrauch aber auch die Lagerung von Holzpellets oder der Einsatz benzinbetriebener Glätte-Maschinen für Estrich tragen ebenfalls zu erhöhten CO-Konzentration in Innenräumen bei.  Weit unterhalb einer gesundheitsgefährdenden Konzentration reichen schon geringe Mengen CO in der Raumluft aus, um das Wohlbefinden zu stören und die Leistungsfähigkeit zu verringern. Aus diesen Gründen hat ELK die Messung von CO bei BAPPU-Vocoo integriert, was auch den erweiterten Einsatzbereich von BAPPU-evo in der orientierenden Messung widerspiegelt.

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